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Winterwandern

Rund um Syke

syke Winterwandern - Im Schnee rund um und mitten durch Syke (© ga&ul 2023-12)

Winterwanderung rund um Syke

Wir laufen heute eine Winterrunde, die auf weite Strecken um Syke herum verläuft aber auch mitten hindurch. So lernen wir alle Facetten dieser kleinen Stadt im Süden von Bremen kennen. Dazu gehören unterschiedliche Wohngebiete, Geesthöhen, Gewässer, Wälder und eine Fußgängerzone, die eigentlich keine ist.

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Über den Finkenberg zur Hache
Wir starten am Bahnhof, unterqueren die Gleise. Auf der anderen Seite laufen wir erst einmal durch ein Wohngebiet. Nachdem wir die Bassumer Straße überquert haben, geht es bergan auf den gut 50 Meter hohen Finkenberg. Von hier hat man einen schönen Blick auf die kleine Stadt im Grünen.
Oben muss man ein Stückchen am Feldrand entlang laufen, da sich die Sträßchen hinauf auf den Hügel merkwürdigerweise nicht treffen. Es fehlt eben dieses Verbindungsstück.
Nachdem wir oben die Bahn überquert haben, steigen wir auf abwechslungsreichen Fußwegen zwischen der Bebauung wieder hinab in die Hacheniederung. Wir erreichen die Hache auf dem Hanns-Mennel-Weg, ein Fuß- und Radweg, der die Kernstadt mit dem Ortsteil Steimke verbindet.

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Vorwerk und Friedeholz
Wir lassen die Hache-Niederung hinter uns und queren die B6 an der sogenannten Kafu-Kreuzung. Keine Angst, gleich wird es wieder ruhiger, denn wir folgen nun dem Wanderweg entlang des zumeist trocken gefallenen Moorgrabens. Er bringt uns zum Vorwerk, einem ehemaligen Amtssitz für leitende Beamte der Grafschaft, später des Landkreises Syke.
Im Hauptgebäude wird heutzutage zeitgenössische Kunst in wechselnden Ausstellungen gezeigt. Für Wanderer nicht unwichtig: Man darf hier auch die Toiletten benutzen, wenn man freundlich fragt. Das Haus ist allerdings nicht jeden Tag geöffnet.
Wir umrunden die schöne Anlage, die außerdem noch ein Bauernhausmuseum und eine Montessori-Schule beherbergt. Gegenüber verzweigt sich die Ausfallstraße in drei Arme, die allesamt durch das Friedholz genannte Waldgebiet führen. Das soll uns nicht weiter interessieren, denn wir gehen direkt über einen Parkplatz in den Wald. Dort gehen wir ein Stück geradeaus, dann folgen wir dem "Wilde Geest"-Weg "Um die Siebenhäuser". Auf dem Weg stößt man immer wieder auf Kunstwerke aus Holz, wie den Waldtaucher oder die Figuren auf dem Märchenplatz. An der Wolfsschlucht lohnt ein Zwischenstopp für eine kleine Rast, bevor wir uns auf den Weg in die Innenstadt machen.

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Durch die Innenstadt
Wir schleichen nun hinter der Bebauung entlang bis zum DRK-Stützpunkt an der B6, queren die Bundesstraße und laufen weiter hinter dem Einkaufszentrum direkt zur Hache hinunter. Der Weg führt jetzt immer an der Hache entlang. Dabei passieren wir das Gleis der Museumsbahnstrecke nach Hoya und kommen durch den sehenswerten, kleinen Europagarten.
Es geht weiter direkt an Sykes Stadtflüsschen entlang bis in eine Parkanlage rund um den Mühlenteich. Die Wassermühle gibt es schon lange nicht mehr, und auch der Mühlenteich ist arg geschrumpft. An der nächsten Hachebrücke biegen wir über die Brücke nach rechts ab. Dann müssen wir ein Stück an der Hauptstraße entlang laufen, bevor wir wieder nach links in das Gelände der ehemaligen Wasserburg Syke eintauchen können.
Hier müssen wir erst den Wassergraben und den anschließenden Burgwall überwinden, bevor wir in das Innere der Anlage eindringen können. Leider sind bis auf eines alle Gebäude neueren Datums und beherbergen Amtsgericht, Arbeitsamt und einen Teil der Kreisverwaltung. Denn die einst stolze Kreisstadt Syke musste diese Rolle an die Stadt Diepholz abgeben. Aber auch so ist die Anlage noch sehenswert.

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Über die nördliche Tordurchfahrt verlassen wir die 'Burg' und wenden uns nach links, um der Syker Einkaufsmeile zu folgen. Gleich gegenüber lädt ein Bäcker zur Pause ein, ein Stückchen weiter eine winzig kleine, aber feine Konditorei. Wenn es auch nicht mehr so viele Geschäfte gibt, kann man hier doch noch gemütlich bummeln und vielleicht vor der Rückfahrt je nach Tageszeit eine Kaffepause einlegen oder eines der Restaurants besuchen.
In Verlängerung der Einkaufsmeile folgt die Bahnhofstraße, die immer noch auf die schon mehrfach angekündigte Sanierung wartet. Da sollte man also schnell hindurch eilen. Aber halt: Zwischendrin lohnt vielleicht noch ein Blick in das dort ansässige Haushalts- und Spielwarengeschäft, bevor man wieder am Bahnhof auskommt.

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Fazit
Diese abwechslungsreiche Runde macht im Winter eigentlich nur Spaß, wenn Schnee liegt. Sonst sollte man sich eine freundlichere Jahreszeit aussuchen. Die Tour zeigt die Vielfalt und den Charakter einer Kleinstadt. Man ist schnell im Grünen, aber ebenso schnell kann man auch wieder in die Stadt hinein wechseln. Feld folgt auf Bahn und Gewerbe, die Flussniederung durchbricht die Wohngebiete. Ein Weg am Bach mündet im Wald, vom Wald sind es wiederum nur ein paar Schritte zum Einkaufszentrum und in die Innenstadt. Zwischendurch trifft man auf die Vergangenheit am Vorwerk oder in der ehemaligen Burganlage. Mehr zur Geschichte der Stadt erfährt man bei eionem Abstecher zum Kreismuseum, das zwischen Hache und Wald direkt an der Bundesstraße liegt.

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ug 2023-12-03
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Zoombare Karte der Winterwanderung rund um Syke

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