Radfahren und Wandern

Wandern an der Hache

Neubruchhausen

hiking Zum Mühlenteich - kulinarisch wie historisch ein Genuss

Kleine Wanderrunde durch die Gattau nach Neubruchhausen

Heute regnet es ausgiebig. So bleibt das Rennrad im Stall und ich habe Zeit, diese kleine Wanderung zu beschreiben. Schon eine Weile hatten wir eine 12-km-Runde um Neubruchhausen auf Lager. Die haben wir dann für diese spontane Nachmittagsrunde gekürzt. Heraus gekommen ist eine 8-km-Runde mit Höhepunkt an der alten Wassermühle mitten in Neubruchhausen.

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Durch die Gattau
Die Gattau ist ein kleines Waldgebiet nahe der Hache bei Neubruchhausen. Vor allem Buchen bilden hier einen lichten Wald auf einer Anhöhe, die vom Grubkebach umflossen wird. Meistens ist er trocken gefallen. Doch heute führt er mehr Wasser als uns lieb ist.
Wir starten etwas nördlich vom Wald an einer Straßengabelung. Der Weg in den Wald ist kurz. Ein Schotterweg führt hinein und zu einem Wohnhaus. Vor dem Haus verlassen wir den Weg und laufen nach rechts auf einem gewundenen Waldweg die Anhöhe hinauf. Von hier können wir schon das Ende des Waldes zwischen den unbelaubten Bäumen erkennen. Und wir sehen noch etwas: Dort in der Bachsenke scheint ziemlich viel Wasser zu stehen. Als wir an der Senke ankommen, sehen wir die Bescherung. Der sonst fast trockene Bach, Grubkebeeke heißt er übrigens, strömt munter über den Weg. Schuhe aus und hindurch waten mögen wir bei den Temperaturen nicht. Also umkehren und oben den Pfad nach links nehmen.
Auf diese Weise haben wir noch etwas mehr vom Wald. Am Ende des Pfades treffen wir wieder auf den Bach. Doch hier fließt er durch Rohre unter dem Weg hindurch. Der ist zwar auch ziemlich matschig, aber wir können trockenen Fußes passieren.
Nun heißt es, die umwegige Strecke zurück zu laufen. Beim übernächsten Gehöft biegen wir rechts ab, geradewegs auf Neubruchhausen zu. Ein schöner Wiesenweg führt zu den ersten Häusern.

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Neubruchhausen
An der Querstraße gehen wir einmal links/rechts und landen im Lerchenfeld. Am Ende müssem wir rechts um die Ecke laufen, bis links ein Fußweg auftaucht. Er führt zur Hauptstraße. Auf der anderen Seite, kaum erkennbar, setzt sich dieser Fußweg fort. Durch eine Senke mit etwas Wasser an der tiefsten Stelle bringt uns dieser Pfad zur schönen Heidestraße. Links abbiegend laufen wir auf die Feuerwehr zu und weiter geradeaus durch ein Wäldchen bis zur Dreifaltigkeitskirche.

Zur Geschichte der Neubruchhauser Kirche (aus Wikipedia)
"Aus verkehrstechnischen Gründen wurde 1970 die 1610–12 am Übergang der Hache gebaute Fachwerkkirche abgebrochen. Die ursprünglich geplante Umsetzung scheiterte am schlechten Zustand der Ständer. Als Ersatz wurde die 1972 eingeweihte Dreifaltigkeitskirche gebaut."
Inzwischen hat der etwas verkommene, moderne Kirchenbau einen neuen Anstrich erhalten und stahlt nun wieder in weißer Pracht.

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Bei der Kirche nehmen wir den Pfad zwischen Mühlgraben und Hache und sind nach wenigen Schritten an unserem Etappenziel angekommen, der Wassermühle mitten in Neubruchhausen. Die Mühle ist abgesperrt, aber das Restaurant 'Zum Mühlenteich' hat geöffnet, eines der wenigen mit durchgehenden Öffnungszeiten über den ganzen Tag!
Das ganze Mühlen-Ensemble wurde vor nicht allzu langer Zeit komplett restauriert und beherbergt nun neben dem eigentlichen Mühlengebäude ein edles Hotel mit ebenso edlem Restaurant. Im Sommer kann man hier sehr schön auf der Terrasse über dem Mühlenteich die Abende genießen. Zu unserer Wanderzeit empfiehlt es sich aber, von drinnen auf das Wasser zu schauen und dort die leckeren Torten mit gutem Kaffee zu genießen.

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Rückweg
Nach dieser angenehmen Pause fällt der Rückweg nicht schwer. Erst einmal geht es zurück zur Kirche. Hier wenden wir uns nach rechts, laufen über den Parkplatz zur Hauptstraße. Links Neben dem Gasthaus Zur Post führt ein Fußweg auf die Höhe. Oben wandern wir quasi geradeaus weiter auf einem Wiesenweg, der über die Felder nordwärts wieder in das Hachetal führt.
Bei dem Gehöft am Ende des Weges nicht erschrecken. Hier melden mehrere Schäferhunde lautstark, dass sich Fremde nähern. Doch heute scheinen sie nicht in Form zu sein. Zu spät, zu leise ihr Gebell.
Wir gehen weiter nach links zur Straße hinunter, die von Neubruchhausen her kommt, überqueren unten die Hache. Nun noch einmal um die Ecke - doch stop, auch hier werden wir von zwei großen Hunden verbellt, die sich auch noch darüber in die Wolle kriegen, wer das meiste Recht zum Verbellen hat.
Also schnell weiter, bevor es einer von denen über den Zaun schafft. Hinter der Straßenbiegung sehen wir in der Ferne auch schon unser Gefährt stehen. Froh, allen Verfolgern in dieser Hunde-reichen Ecke entkommen zu sein ;-)), nehmen wir die letzten 200 Meter unter die Sohlen.

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Fazit
Keine sehr lange Wanderung, aber gehaltvoll. Damit ist nicht nur das Tortenangebot im Restaurant gemeint. Wald, Wasser, weite Blicke und ein schöner Ort zum Verweilen, alles das macht den Reiz dieser Runde aus.

    ug 2025-01-27
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